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AUS DEM TIERHEIM INS LABOR!
Nachfolgende Artikel aus Spanien und Italien erreichten uns per Mail.
Waere es nicht schoen, wenn man den Verdacht, dass Tiere aus dem Ausland exportiert werden um sie dann in den Versuch zu bringen endlich beweisen koennte?
Bisher waren die Versuchstierhaendler leider immer ein bisschen klueger als wir Tierschuetzer. Es wird Zeit, dass sich daran etwas aendert!
International bemuehen sich Tierrechtler und Tierschuetzer darum, dem Treiben der illegalen Tierhändler ein Ende zu machen. Die Hinweise verdichten sich. Es hat den Anschein, dass Tierschuetzer und Tierheimleiter involviert sind.
Der "Internationale Zusammenschluß für Tierschutz" streitet international für die Rechte der Tiere. Wir wuerden uns über die Zusammenarbeit mit Tierschuetzern freuen die hier ebenfalls aktiv werden moechten. Wir gehen jedem Hinweis nach und sichern aeusserste Verschwiegenheit zu. Mitgliedsnamen der Gruppenmitglieder werden nicht preis gegeben. Es handelt sich hier um Milliardengeschaefte, die international getaegt werden und jeder der sich dem in den Weg stellt ist in Gefahr.
Das hindert uns jedoch nicht daran hier weiter aktiv zu werden.
Vielleicht denkt Ihr beim Lesen des ersten Berichtes "Alles alte Kamellen!"
Dem ist nicht so.
Der zweite Bericht: "MAILAND - ILLEGALER HANDEL VON HUNDE DIE IN ITALIEN AUFGEFANGEN WERDEN" zeigt auf, dass man im Ausland den Deutschen immer mehr mißtraut und davon ausgeht, dass wir Tiere, die wir dort abholen, in Tierversuchslabore bringen.
Ist der Gedanke wirklich so abwegig?
Auch in der Tuerkei denkt man so über uns.
Vor wenigen Tagen erfuhren wir, dass ein Hundezuechter aus Deutschland, der einen Teil seiner Tiere nicht verkaufen konnte, diese an ein Versuchslabor in Utrecht NL verkaufte. Ein klarer Verstoss gegen geltende EU Richtlinien!
Es ist nachweislich falsch, dass für Tierversuche immer nur speziell dafür gezuechtete Tiere verwendet werden!
Mit freundlichen Grüßen
Internationaler Zusammenschluß für Tierschutz
Aus dem Spanischen übersetzter Bericht HANDEL MIT TIEREN FUER LABORE
Urspruenglich ist der Artikel von dem Verein ATRA Schweiz.
Das Geschaeft der Vivisektion hat tausende von Verzweigungen um Gewinn zu erzielen. Eine Verzweigung davon ist das schmutzige Geschaeft des Tierhandels mit Hunden, Katzen, Affen, Ratten, Maeusen, Pferden, Schweinen.....die ihr Leben wegen/durch schmerzhafte Experimente beenden muessen. Wir werden uns mit dem allerschlimmsten und dunkelsten Geschaeft des Tierhandels befassen : die Beschaffung von Tieren in regulaerer und irregulaerer Form.
In den 70-80-90-Jahren wurde in Spanien endlich zugegeben, dass man verlassene Hunde (Streuner) und Katzen einsammelte, ebenso aus Tierheimen holte, um sie fuer Experimente zu benuetzen.
Dieses Eingestaendnis wurde gemacht, nachdem die Gesetzgebung verbot dies zu praktizieren. U.a. gaben das Hospital la Paz in Madrid im Jahre 1989 durch Ignacio Alvarez (Wissenschaftler des Zentrums) und das Spital Ramon Cajal ( Madrid) zu, Tiere aus Tierheimen fuer Versuche zu verwenden. Dr. James Wyngaarden vom nationalen Gesundheitsinstitut der EE.U.U. publizierte in der „American Medical Association“, dass jedes Jahr ca. 200 000 Hunde und Katzen von der Strasse weg gefangen werden, um sie in die Haende der Vivisektion abzugeben. Wir glauben, dass diese Zahl noch hoeher ist. Im Jahre 1989 dokumentierte die Schweizer Anti-vivisektionistische Komune, dass tausende von Hunden und Katzen von den Strassen eingesammelt wurden. Gestohlen von ihrem Zuhause, von Besitzern abgekauft dann in Kaefige gesteckt, verfrachtet in Lastwagen und an Labore in der Schweiz und Deutschland geschickt.
Das Geschaeft fuehrte ein gewisser ERICH STOCK aus. Er verkaufte in den 70ger und 80ger Jahren eine ungewisse Menge von Tieren an verschiedene Labore, u.a. in Basel. In Deutschland gehoerten die groessten Forschungsinstitute und Pharmaindustrien zu seinen Kunden : Hoechst, Die Behring-Werke in Marburg, Chemiewerke Hamburg, Merck AG aus Darmstadt, Institut der Biochemie Frankfurt etc.... In der Schweiz waren es Ciba-Geigy, Hoffmann-La Roche, Sandoz, die Universitaet Basel, Uni Zuerich, Institut Batelle / Genf usw. Erich Stock arbeitete mit einer Gruppe, die ihm die Tiere zulieferte. Die Tiere wurden in Baracken eingesperrt, und steckten sich gegenseitig wegen der schlechten Bedingungen an. Es waren hauptsaechlich Hunde und Katzen. Wie man auf Fotos sehen konnte, hatten sie Wunden an den Pfoten und am Ruecken. Der Film zeigt den Angstzustand der Tiere als sie in Kaefige gesperrt ihre Reise ohne Wiederkehr im Lastwagen antraten. Die terrorisierten Tiere, verbluefft und verzweifelt, mussten eine lange Reise aushalten, bevor sie an verschiedenen Orten in Deutschland und der Schweiz ankamen, mit einem einzigen Schicksal : das Labor. Die Gluecklichen starben bereits auf dieser letzen Reise, denn damit wurde ihnen die schlimmste Phase erspart.
Institut Experimentelle Chirurgie Davos : 10/1/77 - Schreiben an Erich Stock mit der Referenz der 18 Beaglehunde, die am 22/12/76 geschickt wurden. Es war ein Protestbrief, da 5 Hunde bei der Ankunft in Davos verletzt und krank ankamen, und nicht mehr fuer Versuche verwendet werden konnten. 3 weitere Tiere waren ebenfalls in schlechtem Zustand angekommen, und fuer die restlichen 10 Tiere gaebe es Reservierungen. Was die 5 kranken Hunde betraf schlug das Institut vor, sie entweder zurueckzuschicken, oder einzuschlaefern, wobei dann die Kosten fuer Einschlaeferung und Einaescherung ( ca. 50 Franken pro Tier ) von Erich Stock uebernommen werden muessten. Was die 3 anderen kranken Hunde betraefe, muesse er fuer die Behandlungskosten aufkommen. Die restlichen 10 Hunde werden bezahlt. Davos war ueberaus kompromisslos - diese Bedingungen muessten von Erich Stock voll und ganz akzeptiert werden. Falls nicht, wuerden alle Tiere an Stock nach Deutschland zurueckgeschickt werden. Und was am aergsten schmerzte: "wir mussten die Zollgebuehren auch fuer die 8 im schlechten Zustand angekommenen Hunde bezahlen".
Ein Brief, wie dieser des experimentellen chirurgischen Labors in Davos ist KEINE Ausnahme, es zeigt nur sehr klar das materialistische Denken ueber Tiermaterial im Laborversuch. Dass dieses "Material" lebendig ist, sieht, fuehlt und leidet vergisst die Forschung. 1985 veroeffentlichte eine Zuericher Zeitung ein Interview mit dem National – Berater Hans-Juergen Weder , in dem er an einer Stelle berichtet : "Ich habe Informationen, aus denen klar hervorgeht, dass Beagle–Hunde aus Los Angeles hierher importiert werden, um im Versuch benuetzt zu werden." Sie kommen am Flughafen Kloten an. “An diesen Hunden werden die Stimmbaender gekuerzt / durchtrennt, wenn sie klein sind. So koennten diese armen Kreaturen fuer Versuche gebraucht werden, ohne dass man ihre Schreie und ihr Leid hoeren muesse.“ Die Hunde kommen in der Schweiz an, eingepackt 10x10. Es sind junge Hunde von ca. 13 Wochen, und kosten die Chemieindustrie 1900 Franken pro Stueck. (22/9/85) Offiziell wurde bestritten, dass es solche Hunde in der Schweiz ueberhaupt gaebe. Doch dann gab das federale Institut folgende Information frei: 1985 stellte man fest, dass regelmaessig Hunde in die Schweiz importiert wurden, fast monatlich und ueber die Muehlhausen-Basel Grenze.( die Statistik gilt nur fuer dieses betreffende Jahr ) Anzahl : jedesmal ca. 32 Hunde. Laut Bestellung und Lieferung waren es Beagles, 5 Monate alt, jeweils zur Haelfte weiblich und maennlich, ca. 10 Kg schwer. Preis: 245 Franken pro Tier. Die Hunde wurden in New York geimpft, Absender war :Marshall Research Animals, North Rose, NY. Fuer Sandoz lieferte Firma Jacky Maeder. "Man hoerte nur Geaechze, doch kein Bellen. Die Verantwortlichen der Tierversuche bestritten dies, und begruendeten das Kraechzen mit dem Alter der Tiere.“
Arta untersuchte dann auf direkte Art, indem sie mit Marshall Farms, North Rose Kontakt aufnahm. Sie gaben vor Beagles kaufen zu wollen. Am 21/4/87 kam die Antwort: "Wir legen ihnen unsere letzte Preisliste bei. Die Stimmbandoperation der Hunde kostet 5 Dollar extra pro Hund. Die Lieferung kostet ca. 30 -40 Dollar pro Beagle. Wir verschicken mehr als 100 000 Beagles pro Jahr. Ihre Reservierung muss 6 -8 Monate im Voraus erfolgen. Zahlbar innerhalb von 30 Tagen. Mit freundlichen Gruessen James Ball " (Brief unterschrieben)
Laut Katalog und Preisliste von Marshall Farms ( Stand 1987 ) kostet ein 2-monatiger Beagle 235 Dollar. Der Preis steigt mit jedem Lebensmonat des Hundes - bis zu 365 Dollar fuer einen 12 Monate alten Hund. Die Beagles von Marshall Farms werden per Flugzeug geschickt - von einem Flughafen, der 7 Fahrstunden von der Farm entfernt liegt. Die Transporte werden jeden Donnerstag durchgefuehrt. Die Tiere haben alle noetigen Impfpapiere und Reisepapiere, und werden bei Marshall Farms veterinaerischen Kontrollen unterzogen. Im July 1980 erschien in einer deutschen Zeitung ein Artikel, aus dem hervorging, dass Ciba-Geigy und das oekunemische Ministerium Schweden eine Abmachung trafen, fuer den Verkauf von 1 000 Katzen pro Jahr fuer Tierversuche in Schweden. Die Katzen aus Sisseln wurden fuer 1 000 DM pro Tier verkauft - mit einem Gewinn von 1 Million DM pro Jahr. Diese Noyiz wurde zensiert. Ciba-Geigy erklaerte, dass diese Verkaeufe nur "ein kleiner Gefallen sei " - ohne kommerzielle Hintergruende.
2/12/81: Ciba-Geigy stellte der UNI Berlin eine Lieferung Katzen in Rechnung. 76 Katzen - 7O weiblich, 6 maennlich - aus Sisseln kommend. Der Preis pro Tier war 500 Franken. (Es handelte sich um Katzen von 6 - 8 Monaten, eingepackt in Kartons Kartonpreis : 30 Franken pro ). (Die Firma Thomae konterte wieder " keinerlei kommerzielle Zwecke....) In Sissen werden neben Katzen auch Beagles, Maeuse, Hasen und Meerschweinchen angeboten. 15/11/83 versuchte Atra einen Transport von Beagles aus Madoerin in Fuellinsdorf (Basel) aufzuhalten, der den Chiasso-Brogeda Zoll passierte, und an die pharmazeutische Farmitalia Carlo Erba Mailand gehen sollte. Der Inhalt: 30 junge Beagles, aus der Kleintierfarm in Fuellinsdorf, die zuerst unter dem Namen von Ciba-Geigy, spaeter unter dem Namen Madorin arbeiteten. Diese "produzierten" seit 1957 vor allem Beagles. In deren Halle hat es ca. 300 Beagles deren weinen Tag und Nacht zu hoeren ist. "Wir haben die Fenster verriegelt, weil wir Angst vor den Tierschuetzern haben" – so die Auskunft. Lt. Zeitungsbericht 1984 lebten die Tiere in der Dunkelheit eingesperrt - sie kamen nur dann heraus, wenn sie ins Labor gebracht wurden. Atra konnte den Transport nicht stoppen - der Zoll liess den Transport passieren - die 30 Jungbeagles reisten in ein Labor in Mailand. Obwohl uns all diese Faelle weit zurueckliegend erscheinen , sind sie auch heute noch gueltig. Das Problem heute ist , dass diese Geschaefte weit mehr im Geheimen durchgefuehrt werden, und so an der Oeffentlichkeit vorbeigehen.
Immer noch gelten dieselben Muster: Tiere werden auf den Strassen gefangen, ihren Besitzern "abgenommen" ( abgekauft / uebernommen ), oder aus Tierheimen geholt. Bei den gestohlenen Tieren handelt es sich meisst um Hunde und Katzen. Die maennlichen Tiere werden gerne durch Sexualduftstoffe angelockt - und meisst sieht niemand etwas. Auf diese Weise verschwinden "mysterioeserweise tausende von Tieren, mit und ohne Microchip auf Nimmerwiedersehen.
Auch Privatleute, die ihr Tier in gute Haende abgeben wollen sind gute Quellen, Tiere fuer Versuche zu organisieren. Tierheime leiden unter Tierdiebstaehlen. Es gab und gibt Tierheime, die mit Mithilfe offizieller Stellen, Tiere an Labore VERSCHENKEN. Das sind Faelle, die nicht angezeigt werden koennen - weil keiner etwas sagt, aber alle wissen von andalusischen und madrilienischen Tierheimen / Auffangstationen, die als "Zwischenlager" gelten.
Spanische Firmen bedienen sich dieser Ankaufsmoeglichkeit von Tieren seit 20 Jahren. Und es gibt diejenigen in Spanien, die jedem Geld bieten, der ihnen Tiere uebergibt - es spielt keine Rolle woher die Tiere kommen.
Eine Firma bezahlte 1000 Peseten fuer jede Katze, und in den 90ger Jahren boten sie 1000 Peseten fuer jede Katze und jeden Hund unter einem Jahr. Ein anderes Mal sind es die Labore selbst, die Tiere aufkauften - sie bevorzugten sie -offiziell - zu adoptieren , denn so waren die Erwerbskosten geringer, oft sogar umsonst. Dazu kam, dass die Tiere in einer besseren gesundheitlichen Verfassung waren. Aber zuletzt war es immer dasselbe : sie endeten im Tierversuch
Text im Original http://www.geocities.com/liberaccion_fanzine/traficolaboratorio.html
Gruß Sabine Quast www.tierschutzverein-hilchenbach.de
http://www.tierrechte-straubing.de/tierversuche/einlastervollerwelpen/index.html Ein Laster voller Welpen
Durch Zufall flog in Südtirol ein illegaler Transport von Versuchstieren auf. Die Beagles waren von einem italienischen Händler gezüchtet worden und für Pharmatests bei Hamburg bestimmt.
Der Lieferwagen hätte ohne die Verkehrskontrolle auf der Südtiroler Autobahnraststätte Sterzing am 29. Mai 2002 die Fahrt nach Norden wohl ungehindert fortgesetzt. So aber hörten die Beamten durch einen Zufall ein klägliches Winseln aus dem Inneren des italienischen Fahrzeugs und entdeckten 56 auf engstem Raum zusammengepferchte Beagle-Welpen.
Es stellte sich heraus, dass die höchstens drei Monate alten Hunde seit vielen Stunden weder mit Futter noch mit Wasser versorgt worden waren. Die Atemluftzufuhr war nicht ausreichend, viele Tiere litten unter Durchfall und Husten. Weil das Fahrzeug nicht für den Transport von lebenden Tieren zugelassen war, wurden die Welpen von der Polizei vorübergehend in einem Tierasyl in der Nähe von Bozen untergebracht.
Der Fahrer musste eine Strafe von 4000 Euro zahlen. Darüber hinaus wurde ihm verboten, die Tiere wieder dorthin zurückzubringen, wo sie ihre Schreckensreise begonnen hatten: die Hundezucht Morini in Reggio Emilia, die nichts anderes als eine Gebärfabrik für industrielle Versuchstiere ist. Da Beagles besonders sanft sind und auch die größten Schmerzen geduldiger als andere Tiere ertragen, bieten sie sich für die grausamsten Experimente an.
Zumindest in diesem Fall gab es ein Happy End. Die von der Südtiroler Tageszeitung „Dolomiten“ verbreitete Nachricht machte schnell in ganz Italien die Runde. Bei dem Tierasyl in Bozen gingen über dreihundert Anfragen vor allem aus Südtirol und der Reggio Emilia ein. Innerhalb weniger Tage wurden alle 56 kleinen Beagles adoptiert.
Obwohl die Regierung der Region Emilia Romagna auf der Welle der Empörung im Juli ein Verbot für die Aufzucht von Versuchstieren verfügte, gingen die Geschäfte weiter. Einen Monat nach Inkrafttreten der neuen Bestimmungen entdeckte die Umweltpolizei, dass der Zuchtbetrieb Morini illegal 114 Beagles verkauft hatte. An wen die Tiere geliefert wurden, konnte nicht mehr festgestellt werden. Weil die Verbrennungsanlage des Unternehmens ohne die vorgeschriebenen Filter arbeitete, wurden im August auch die Öfen von den Behörden abgeschaltet. Es besteht der Verdacht, dass Beagle-Welpen, die nicht für Tierversuche geeignet waren, in der Anlage bei lebendigem Leib verbrannt wurden. „Wir besitzen entsprechende schriftliche Erklärungen von zwei Mitarbeitern des Unternehmens“, bestätigt Roland Rizzi vom Vorstand des Tierschutzkreises Wipptal in Südtirol.
Ein Fall flog nun auf, doch viele andere Welpen erwartet noch immer ein schreckliches Schicksal. Und niemand weiß, wie viele zuvor auf die Reise geschickt wurden wie die 56 kleinen Beagles von Bozen. Bestimmt waren sie für das „Laboratory of Pharmacology and Toxicology KG“ (LPT) im Süden Hamburgs, dem der Deutsche Tierschutzbund Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorwirft. Gegenüber dem Greenpeace Magazin war die Firma zu keiner Stellungnahme bereit.
Abgeliefert werden die Tiere aber nicht bei LPT direkt, sondern in einer Lagerhalle in Neu Wulmstorf bei Hamburg, wo die Tiere bis zu ihrem Einsatz für Experimente im Versuchslabor gehalten werden.
http://www.tierrechte-straubing.de/tierversuche/vonderstraeinslabor/index.html
Von der Straße ins Labor? Angeblich verschwinden jährlich Tausende Haustiere in Versuchskäfigen
Berlin 15.01.2005
In Deutschland kursiert eine neue Verschwörungstheorie. «Jährlich werden Hunderttausende Hunde und Katzen von Tierfängern gestohlen und landen vor allem in Versuchslaboren», behauptet Ingrid Stahn von der Tierschutzorganisation «Animal Network». «Die Tierfänger kommen im Schutz der Dunkelheit. Ihre Autos haben gefälschte oder gestohlene Kennzeichen. Mit Sexualduftstoffen locken sie die Katzen aus Häusern und Gärten - durch eine Klappe direkt in den Lieferwagen», so Stahn. Bei offiziellen Stellen weiß jedoch niemand etwas davon, ergaben ddp-Recherchen. So auch beim Deutschen Tierschutzbund: «Wir können nicht bestätigen, dass Haustiere für Tierversuche gestohlen werden», sagt Bundesgeschäftsführer Thomas Schröder. Und: «Nach deutschem Gesetz ist dies verboten.» Tierversuchslabore in Deutschland müssten sich an das Tierschutzgesetz halten und das sieht vor, dass die Tiere bis auf wenige Ausnahmen eigens dafür gezüchtet werden müssen (§ 9, Abs. 2, Ziffer 7). Es gebe andere Erklärungen für das Verschwinden der Vierbeiner: «Es kommt immer wieder vor, dass Jäger Hauskatzen abschießen, wenn diese im Wald umherstreunen», sagt Schröder. Sobald sie sich von Wohngebieten entfernt haben, sei der Abschuss gesetzlich ausdrücklich erlaubt. Der Tierschutzbund hält dies allerdings für «unanständig" und »nicht tolerierbar«. Die Jäger wollen diesen Vorwurf nicht auf sich sitzen lassen. «Die Zahlen für abgeschossene wildernde Haustiere kann man nicht hochrechnen», sagt Anke Nuy, Sprecherin des Deutschen Jagdschutz-Verbandes. «Wir wissen nur, dass jährlich rund 500 000 Tiere ausgesetzt werden, vor allem Katzen streifen durch die Gegend.» Eine weitere Erklärung könnten nicht gemeldete Verkehrsunfälle mit Hunden und Katzen sein. Nach Angaben des Tierschutzbundes ist zwar »nicht zu beziffern«, wie viel Hunde und Katzen auf der Straße überfahren werden. Schätzungen gehen allerdings von 100 000 bis 200 000 Tieren aus. Gemeldet werden können die vermissten Tiere im Deutschen Haustierregister, das der Tierschutzbund kostenlos anbietet und in dem etwa 400 000 Tierhalter ihre Lieblinge per Chip oder Ohrmarke eingetragen haben. Gleichzeitig wird im Haustierzentralregister »Tasso« eine ähnliche Zahl geführt. Angesichts einer Gesamtzahl von 22,8 Millionen Heimtieren - davon 7,3 Millionen Katzen und 5 Millionen Hunde - ist dies aber wenig. Beim Verbraucherschutzministerium heißt es beim Thema Tierfänger: «Das ist ein Hirngespinst.» Auch die Zahlen im Tierschutzbericht für 2000/2001 sprechen eine klare Sprache: «Rückläufig war die Zahl der Versuchstiere unter anderem bei Hunden um 572 auf 4430 Tiere sowie bei Katzen um 460 auf 648 Tiere.» Stahn behauptet, dass die Versuchslabore «aus Kostengründen ihre Tiere nicht mehr selber züchten können». Zudem seien Heimtiere besser geeignet, weil «die Inkubationszeiten für Krankheiten mit zunehmenden Alter geringer» würden. Der Leiter der «Tasso»-Zentrale, Philip McCreight, hält das Argument für unglaubwürdig, denn die Veterinärämter kontrollierten die Versuchslabore. Auch die Organisation «Ärzte gegen Tierversuche» hält die Behauptungen für aus der Luft gegriffen. Es gebe keine Beweise für solche Vorkommnisse, sagt Sprecherin Corina Gericke. Tierfänger gibt es tatsächlich, doch die sind im staatlichen Auftrag unterwegs. So beschäftigt die für Berlin zuständige Tiersammelstelle sechs Tierfänger: «Rund 3000 Tiere wurden im vergangenen Jahr aufgefunden. Die meisten davon sind entlaufene Hunde und Katzen», sagt Fachbereichsleiter Ulrich Krüger. Allerdings sei nur die Hälfte der Hunde und nur ein Zehntel der Katzen von ihren Besitzern wieder abgeholt worden.
Bitte beteiligt euch zahlreich daran!
Pelz tötet
Wer Pelze trägt, macht sich der Tierquälerei schuldig. Egal wie die Pelzindustrie ihre Werbung forciert, es ändert nichts an der Tatsache.
In Pelzfarmen werden die Tiere in Käfigen gehalten, die nicht einmal den Minimalansprüchen erfüllen. In freier Wildbahn werden sie meistens auf grausamste Weise gefangen. Sie hängen oft tagelang in Fangeisen fest um dort an ihren Verletzung, Hunger oder Durst zu sterben.
Der Deutsche Tierschutzbund hat eine Anti-Pelz-Kampagne ins Leben gerufen. Auf der HP findet man ausführliche Details, Infomaterial und Unterschriftenlisten zum downloaden.
Bitte macht mit! Helft mit, im Kampf gegen dieses Tierelend.I
Kaninchen-Hilferuf
Wir stellen hier den Aufruf so ein, wie wir ihn bekommen haben.
-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Tanja Mueller [mailto:tanja@antispe.de] Gesendet: Mittwoch, 21. September 2005 10:15 An: Undisclosed-Recipient:; Betreff: von Kaninchen, Elend und Tod...
Hallo,
und schon wieder, nur wenige Wochen nach dem letzten, ein Kaninchen-Hilferuf...
Dieses Mal geht es um eine "Zuchtanlage", vollgestopft mit 200 Kaninchen, alles mittelgroße bis Riesen, in der wöchentlich ca. 10 Tiere umkommen. Die Tiere sitzen teils in morschen "Hasenkästen", wo die Böden durchbrechen, sie fallen dann zu denen in den darunterliegenden Boxen, wo sie sich gegenseitig schwer verletzen, totbeißen oder einfach "nur" dicht zusammengedrängt vor sich hin vegetieren, (mehr oder weniger) lebende sitzen auf ihren toten Artgenossen. Sie bekommen so gut wie nie Wasser, sitzen wohl schon immer in ihren eigenen Fäkalien und werden mit Supermarktabfällen ernährt, was ja erst mal nichts so schlimmes wäre, wenn dabei nicht auch jede Menge Kohl etc. dabei wäre. Die meisten von ihnen sind also in einem denkbar schlechten Zustand, sind abgemagert, haben aufgeblähte Bäuche. 3 Fotos von vielen habe ich mal als Beispiel angehängt, damit sich jeder ein Bild machen kann.
Die Kaninchen können problemlos gerettet werden, sofern es Plätze für sie gibt. Bei den anderen ist momentan damit zu rechnen, daß sie getötet werden (wenn sie nicht "von alleine" sterben).
Dazu muß natürlich noch gesagt werden, daß sehr viele weibliche Tiere wahrscheinlich schwanger sind. Vor Ort verhält es sich momentan so, daß die meisten Babies direkt nach der Geburt von ihren Müttern getötet werden, womit auch (bis auf wenige Ausnahmen, die es ja immer mal wieder gibt) auf Pflegestellen zu rechnen wäre, da sich die Kaninchen ja gar nicht so schnell akklimatisieren können... Tierärztliche Versorgung werden sie wahrscheinlich alle benötigen.
Ach ja, die Kaninchen befinden sich alle bei 63571 Gelnhausen (knapp 50 km östlich von Frankfurt/Main). Wer helfen kann, schicke mir bitte eine kurze Email, ich gebe dann gern die Telefonnummer der für die Rettungsaktion Verantwortlichen weiter, an die man sich auch mit weiteren Fragen wenden kann. Ich nehme an, daß ich mich im Idealfall dann noch mal wegen Mitfahrgelegenheiten für Kaninchen an Euch wenden werde, da es bei der Flut der Hilfsangebote ;-) wohl nicht möglich sein wird, alle Kaninchen selbst zu transportieren.
Um großzügige Weiterleitung der Email wird gebeten.
Vielen Dank schon mal an alle im Voraus und viele Grüße,
Tanja
PS: Erwähnenswert ist an der Stelle sicher noch, daß auch von diesem Mann zu Ostern und Weihnachten jede Menge "Hasenbraten" abgenommen werden - er ist schließlich "der nette Bauer von nebenan"... Diese Email soll nicht suggerieren, daß es ok ist, Tiere einzusperren und umzubringen, wenn sie denn "gut gehalten" werden, aber der vorliegende Fall zeigt nur mal wieder zu deutlich, daß Tierausbeutung und -leid nicht nur irgendwo im Verborgenen geschehen, sondern auch mitten unter uns.
PPS: Bald ist ja auch schon wieder Weihnachten, die Mastzeit für "Weihnachtsgänse" sowie Enten hat begonnen... Auch von ihnen würden wir gern zumindest einigen das Leben retten (siehe http://tierrechtsbilder.de -> Befreiungen) und suchen deswegen auch dieses Jahr wieder Plätze bei Leuten, die einige von ihnen mit guter Betreuung und bis zu ihrem natürlichen Tod bei sich aufnehmen. Gleiches gilt auch für alle anderen Tiere, die als sogenannte "Nutztiere" leiden und sterben müssen, so selbstverständlich auch ab nächstem Frühsommer (wegen der jetzt herrschenden Außentemperaturen kann man sie momentan nicht raussetzen) wieder für Hennen aus Eiproduktionsbetrieben.
Die Jagd auf Wale geht weiter
Kein Ende der Grausamkeiten in Sicht. Jetzt hat Japan die Buckelwale im Visier.
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Alle Infos plus Petitionsformular gibt es hier
Eine wunderbare Art zu helfen, ist die Übernahme einer Patenschaft. Diese Seite bietet eine ideale und seriöse Plattform
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